Nachhaltigkeit in den Skigebieten Schmittenhöhe & Kitzsteinhorn

Die Natur und die landschaftliche Schönheit der Region sind das größte Gut der Region und müssen deshalb besonders geschützt werden. Darum treffen sowohl die Schmittenhöhebahn AG als auch die Gletscherbahnen Kaprun AG zahlreiche Maßnahmen für einen möglichst umweltfreundlichen und nachhaltigen Betrieb der Lifte, Seilbahnen und Pisten: Dazu gehört etwa auch, dass sämtliche Seilbahnen auf der Schmittenhöhe und am Kitzsteinhorn mit Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden.


Die Schmittenhöhebahn AG

Die Schmittenhöhebahn AG möchte nicht nur im Bereich Seilbahntechnologie, sondern vor allem auch beim Umweltschutz Pionierarbeit leisten. Und so unterzieht sich die Schmittenhöhebahn als einziges Seilbahnunternehmen Europas den hohen Anforderungen der EMAS-Richtlinien in der EU. Mit der rigorosen Umweltpolitik der Schmittenhöhebahn AG soll die Umwelt geschützt und für die nächsten Generationen erhalten werden.

Die wichtigsten Maßnahmen der Schmittenhöhebahn AG:
  • Im Sinne einer nachhaltigen Energiewirtschaft werden sämtliche Seilbahnen der Schmittenhöhebahn AG mit Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien betrieben.
  • Vermehrter Einsatz von Photovoltaikanlagen
  • Verstärkter Einsatz von E-Mobilität auf der Straße und auf der Piste
  • Einsatz energiesparender Hybrid-Pistenbullys und regelmäßiger Austausch der Pistengeräte auf den neuesten Stand der Technik unter Verwendung modernster Antriebssysteme
  • Energie- und Ressourceneffizienz
  • Umweltmanagementsystem, mit welchem die umweltrelevanten Wirkungen des Betriebes analysiert werden
  • Überwachung der festgelegten Umweltziele: Umweltbelastende Wirkungen wirtschaftlicher Tätigkeiten werden kontinuierlich minimiert
  • Transparenz: Die Schmittenhöhebahn AG informiert die Öffentlichkeit über die Umweltaktivitäten und die erreichten Ergebnisse
  • Internes Umweltteam sowie externe Experten im Ökologie-Beirat und in der ökologischen Bauaufsicht
  • Luft- und Lärmemissionen werden so gering wie möglich gehalten - sowohl bei der Pistenpräparierung und Beschneiung als auch bei der Schifffahrt am Zeller See
  • Heizung der Gebäude und Stationen teilweise mit Wärmepumpe
  • Tierschutz: Die Schmittenhöhebahn AG unterstützt bereits seit 2007 die Kampagne der Salzburger Landesregierung "Respektiere deine Grenzen", die für eine nachhaltige Sensibilisierung der Skifahrer und eine leicht zugängliche Aufklärung über die wichtigen Bedürfnisse von Flora und Fauna sorgt.
  • An- und Abreise der Gäste: Sehr gut ausgebautes, regionales Skibusnetz sowie Anbindung an die Pinzgauer Regionalbahn inklusive Haltestelle der Bahn. Dieses Netz wurde auf Initiative und unter wesentlicher finanzieller Beteiligung der Schmittenhöhebahn AG geschaffen.
  • Mit dem klimafreundlichen Treibstoff auf Erdgasbasis für die Schifffahrtsflotte reduziert die Schmittenhöhebahn AG nachhaltig den Ausstoß an umweltschädlichen Stoffen: Das heißt, weniger lokale Emissionen und geringe Lärm- und Rauchentwicklung
  • Regionalität in den Hütten und Restaurants durch regionale Zutaten, teilweise direkt vom Berg wie etwa lokale Bergkräuter
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Gletscherbahnen Kaprun AG

Nachhaltiges und verantwortungsvolles Planen, Handeln und Wirtschaften in allen Unternehmensbereichen sind die Basis für den Erfolg der Gletscherbahnen Kaprun AG. Dazu gehört seit mehreren Jahren ein integriertes Qualitäts-, Umwelt- und Energiemanagementsystem. Zudem setzt die Gletscherbahn Kaprun AG auf faire Partnerschaften mit touristischen Partnern, Landwirtschaft, Schulen, Sportclubs, Kulturvereinen, Wirtschaft und dem Nationalpark Hohe Tauern.

Die wichtigsten Maßnahmen der Gletscherbahnen Kaprun AG:
  • Das gesamte Unternehmen – alle Seilbahnen, Lifte und Gastronomiebetriebe – wird zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgt
  • Seit 2012 gibt es einen unbefristeten Partnerschaftsvertrag zwischen den Kapruner Gletscherbahnen und dem Nationalpark Hohe Tauern. Dabei geht es um den wechselseitigen Wissenstransfer sowie um die Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung für die Nationalparkidee an einem Ort mit hoher internationaler Frequenz.
  • Seit 2007 ist die Gletscherbahnen Kaprun AG für ihr Umweltmanagement nach ISO 14001 zertifiziert.
  • Im Rahmen des Energiemanagements nach ISO 50001 wird der Energie- und Ressourcenhaushalt mit unterschiedlichen Messreihen und Prozessen permanent von unternehmensinternen Beauftragten und jährlich vom TÜV Nord überprüft und optimiert.
  • „Im Winter Schnee – im Sommer Strom“: Als eines der ersten alpinen Skigebiete betreibt das Kitzsteinhorn ein kombiniertes Pump- und Kleinwasserkraftwerk, das im Winter für die Beschneiungsanlagen und im Sommer als Kraftwerksturbine dient und das Schmelzwasser zur Stromproduktion nutzt. So wird ein großer Teil jener Energie erzeugt, die im Winter für die Beschneiung benötigt wird. 
  • Die Abwärme der Hochleistungsmotoren einzelner Seilbahnen wird für Gebäudeheizungen genutzt.
  • Die Gebäude wurden nach neuesten Energieeffizienzstandards sowie zum Teil mit Solar- und Photovoltaikanlagen ausgestattet.
  • Seit 2003 bekennen sich die Kapruner Gletscherbahnen mit einem integrierten Managementsystem zur Umsetzung und laufenden Kontrolle der hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards nach ISO-Norm 9001.
  • Es gibt unternehmenseigene Beauftragte für Umwelt, Abfall, Wasser- und Abwasserwirtschaft, Brandschutz und Arbeitssicherheit.
  • Institut für Ökologie Salzburg als Berater bei allen Planungen und Baumaßnahmen
  • Gemeinsam mit den renommierten Naturraum-Experten wurde ein für das Kitzsteinhorn individuelles Hochlagenrekultivierungs- und Begrünungsprojekt erarbeitet und umgesetzt.
  • Gezieltes „Snowfarming und -management“ schützt den Gletscher. 
  • 2011 Auszeichnung pro natura Award
  • Regionalität und soziale Verantwortung: In den unternehmenseigenen Bergrestaurants und Bars werden zu einem großen Anteil heimische Produkte frisch verarbeitet und angeboten. Außerdem werden Projekte mit regionalen Schulen durchgeführt.
  • Open Air Lab Kitzsteinhorn: Seit 2010 ist der Gipfelbereich des 3.203 Meter hohen Kitzsteinhorns Standort eines interdisziplinären Freiluftlabors für Permafrost- und Steinschlagmonitoring.
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