Die Barbarakapelle in Kaprun erinnert an die Bauarbeiter der Tauernkraftwerke und lädt zum stillen Innehalten ein. 1955 geweiht, steht sie am Rand der Werkssiedlung – ein schlichter Ort der Erinnerung und ein bedeutendes Stück Kapruner Geschichte.
Am südwestlichen Ortsrand von Kaprun, inmitten der Werkssiedlung, findest du die Barbarakapelle – einen besonderen Ort der Stille und Erinnerung. 1953/54 nach Plänen des Architekten Fidelius Schmid erbaut und 1955 von Erzbischof Andreas Rohracher geweiht, ist sie den verunglückten Arbeitern der Tauernkraftwerke gewidmet. In der Kapelle befindet sich eine versperrte Rolle mit ihren Namen, die jedes Jahr am Barbaratag zum Gedenken entnommen wird. Mit ihrem schlichten Bau, dem Spitzhelm und einem von Erwin Exner gemalten Altarbild verbindet die Kapelle Architektur, Glaube und Geschichte. Sie steht heute unter Denkmalschutz.
