#schmittastisch! So cool ist Schneeschuhwandern auf der Schmitten

Und: Was du schon immer übers Wandern im Schnee wissen wolltest!

Skifahren, Langlaufen, Snowboarden, Skitourengehen, …

Du zählst auch zu all jenen Wintersportlern, die einfach jede Sportart im Schnee testen möchten? Ein Winter, in dem du nicht jeden deiner freien Tage in der verschneiten Landschaft verbringst, ist für dich unmöglich?

Dann solltest du unbedingt auch eine Schneeschuhwanderung in dein Winterprogramm aufnehmen. Am besten auf der Schmittenhöhe! Neben Top-Guides, die dich begleiten, erwartet dich auf der Schmitten das wohl schönste Panorama, das die österreichischen Berge zu bieten haben. Der „Hausberg“ von Zell am See-Kaprun ist der ideale Ort für deine nächste Schneeschuhwanderung!



Geführte Schneeschuhwanderungen auf der Schmitten

All jenen, die das Schneeschuhwandern testen möchten, sei eine geführte Wanderung auf der Schmittenhöhe ans Herz gelegt: weil man den Sport so am besten kennenlernt und weil die Guides spannendes Insiderwissen parat haben, das einem auf einer Solo-Tour entgehen würde.

 

Auf Schneeschuhwanderung mit Resi

Einer dieser Schneeschuh-Guides ist Wanderführerin Resi. Die ehemalige Skilehrerin ist seit mittlerweile 13 Jahren als Schneeschuh-Guide auf der Schmittenhöhe unterwegs und kennt sie wie ihre Westentasche. Ihre Begeisterung für den Sport ist von der ersten Minute an spürbar: vom breiten Lächeln bei der Begrüßung an der Talstation der Sonnenalmbahn bis zur Verabschiedung.

 

Let’s go: So cool ist die Schneeschuhwanderung auf der Schmittenhöhe

Welche Tour gewandert wird, entscheiden die Guides je nach Schneelage und Wetter. Eine beliebte Route ist der Wanderweg 28, der vom Sonnkogel zur Schmitten beziehungsweise zur Sisi-Kapelle führt. Bis zur Kapelle dauert die Wanderung zirka zwei Stunden – ohne Pause. Wer dann noch nicht genug hat, verlängert die Tour bis zur Panoramaalm.

 



Nachdem Seilbahnkarte (Tipp: Es gibt eine eigene Karte für Schneeschuhwanderer!) und Ausrüstung gecheckt sind, geht es mit der Sonnenalmbahn auf 1.380 Meter Seehöhe und weiter zur Sonnkogelbahn. Beim Einsteigen in den 2er-Sessellift empfiehlt Resi, bei Stütze 12 Ausschau nach einem Baum mit Bananen zu halten. Der ist Teil des Kunstprojekts „Galerien auf der Piste – Kunst am Berg“ und steht als Mahnmal für Genmanipulation. Nicht nur das: Manchmal kann man auch Gämsen entdecken, die entlang der Lifttrasse an Bäumen knabbern. Näher an der Natur kann man sich nun wirklich nicht fühlen.

Oben angekommen geht’s ans Eingemachte, und der Schneeschuhwander-Spaß kann endlich beginnen! Nachdem die Schneeschuhe angeschnallt und die Stöcke auf die richtige Höhe eingestellt sind, gibt Resi erst einmal einen Überblick über die heutige Wanderung: Es geht von der Bergstation der Sonnkogelbahn zur Schmitten, was eine Höhendifferenz von etwa 200 Metern bedeutet.



Daten und Fakten zur Schneeschuhwanderung auf der Schmitten:

  • Dauer: Treffpunkt um 09:45 Uhr beim InfoCenter Schmittenhöhebahn, Ende um etwa 13:00 Uhr  
  • Level: zwei separate Wanderungen für Einsteiger und Fortgeschrittene; zweimal wöchentlich. Infos dazu findest du im Veranstaltungskalender Zell am See-Kaprun
  • Kosten: bei gültigem Seilbahnticket gratis. Für die Ausrüstung muss als Pfand lediglich der Ausweis hinterlegt werden.

 

Entlang des Weges warten neben den außergewöhnlichen Objekten des „Kunst am Berg“-Projektes noch zahlreiche weitere Highlights, wie Resi den Teilnehmern verrät. So liegt etwa bei der Hälfte der Wanderung das Salersbachköpferl – ein kleiner Hügel, der sich ideal als Foto-Spot eignet und einen Weitblick über die Landschaft ermöglicht.


#schmittastisch-Fakt Nummer 1: die Vielseitigkeit

Schneeschuhwandern ist so vielseitig wie du! Ob im Tiefschnee, auf der Piste, auf steilen Passagen oder flachen Abschnitten: Cooler als mit den großen Schneetellern könntest du dich gar nicht fortbewegen. Dank der Schneeschuhe sinkst du nicht völlig im Schnee ein und gleitest superelegant durch die Landschaft. Und das Beste daran? Bei der geführten Schneeschuhwanderung für Fortgeschrittene hast du selbst die Wahl, ob du dich für den Tiefschnee oder lieber doch die Piste entscheidest!


#schmittastisch-Fakt Nummer 2: Technik ist alles!

Auch beim Schneeschuhwandern! Vorne an den Schuhen, also unter deinen Zehen, befinden sich Zacken, mit denen du dich – ähnlich wie mit einem Steigeisen – im Schnee fixieren kannst. Das ist besonders beim Bergaufgehen oder wenn es etwas eisiger ist, richtig praktisch! Beim Bergabgehen empfiehlt die Wanderführerin übrigens, das Gewicht auf die Ferse zu verlagern, weil der Schritt dann stabiler ist. Die Schritte sollten genau so lang sein, dass das Ende des vorderen Schneeschuhs etwa bei der Spitze des hinteren aufsetzt. Und mit etwas Übung läufst du deinen nächsten Tiefschneehang beim zweiten Mal vielleicht schon richtig flott und gekonnt hinunter.


#schmittastisch-Fakt Nummer 3: Schuh & Stock

Bei einer geführten Schneeschuhwanderung auf der Schmitten bekommst du die Ausrüstung natürlich zur Verfügung gestellt. Der Guide weiß genau, welche Schuhgröße die richtige für dich ist, und zeigt dir, wie du die Stöcke in der für dich passenden Höhe einstellst. Die variiert nämlich je nach Körpergröße und hängt davon ab, ob man gerade auf- oder absteigt. „Besonders bei steilem Abstieg ist es angenehm, wenn die Stöcke etwas höher eingestellt werden, weil sie so für einen stabilen Schritt sorgen“, verrät Schneeschuh-Guide Resi.


#schmittastisch-Fakt Nummer 4: die Kleidung

Das Wichtigste an deiner Kleidung beim Schneeschuhwandern: Sie sollte warm sein und dich sowohl vor Kälte als auch vor Nässe schützen. Besonders die Beine – bis zu den Knien – sind beim Wandern häufig im (Tief)Schnee. Darum empfiehlt Resi Gamaschen oder feste, hohe Schuhe, die allenfalls über die Knöchel gehen. Über der Funktionsunterwäsche macht sich eine Skihose oder eine Skitourenhose und – je nach Wetter – eine Ski- oder Softshell-Jacke besonders gut! Haube oder Stirnband schützen zudem die Ohren vor Wind, eine Sonnenbrille die Augen vor der Sonne.


#schmittastisch-Fakt Nummer 5: Everybody‘s Darling

Ob Jung oder Alt: Schneeschuhwandern ist ideal für jedes Alter. Dank der geringen Verletzungsgefahr kann bis ins hohe Alter gewandert werden. Und wer mehr Kalorien verbrennen möchte, geht die Tour einfach ein bisschen zügiger. Was außerdem noch cool ist am Wandern mit Schneeschuhen? Nun, da gibt es so einiges! Für Resi ist es ganz klar die Ruhe am Berg. Und das Gefühl, wie von Zauberhand über den Schnee zu gleiten. Klingt doch herrlich, oder?


Schneeschuhwandern auf der Schmitten

Wer nun Lust bekommen hat, selbst einmal in Schneeschuhen die Schmittenhöhe zu erkunden, sollte für die geführte Wanderung rund drei Stunden einplanen. Noch besser: die Schneeschuhe den ganzen Tag über ausnützen und nach der Wanderung mit dem Guide noch alleine weiterwandern. Wie oft hat man schon die Möglichkeit, die winterliche Landschaft so intensiv und in aller Ruhe zu entdecken?

 

Ich packe meinen Rucksack …

Wer an einer Schneeschuhwanderung teilnimmt, braucht an fast nichts zu denken, denn die Ausrüstung gibt’s direkt vor Ort. Trotzdem sollte ein kleiner Rucksack mit einer Trinkflasche und eventuell einem kleinen Snack – am besten eignen sich Müsliriegel – gepackt werden. Wie bei jedem anderen Sport, so ist auch beim Wandern im Schnee ausreichend Flüssigkeit für unseren Körper wichtig und gibt Kraft!

Tipp: Die Schneeschuhe müssen erst um 17:00 Uhr zurückgegeben werden. Sie stehen dir also den ganzen Nachmittag über zur freien Verfügung. Wie wäre es also mit einer Verlängerung der geführten Schneeschuhwanderung auf eigene Faust? Dabei ganz wichtig: Immer am Wanderweg bleiben und nicht in abgesperrtes Gelände wandern!