First Class nach Zell am See-Kaprun

Mit den ÖBB von Wien direkt nach Zell am See-Kaprun - Das ist 1. Klasse


07:00. „Am Freitog auf'd Nocht montier' i die Schi auf mei' Auto und dann begib' i mi in's Stubaital oder noch Zell am See, weil durt auf die Berg ob'm ham's immer an leiwaund'n Schnee.“ – es ist Samstag-Morgen als mich der Wolfgang Ambros Klassiker „Schifoan“ aus den Federn weckt. Und tatsächlich: für mich geht’s heute wirklich in meine Heimatstadt Zell am See. Nur den Stress mit dem Auto erspare ich mir, ich nehme den Zug nach Hause: First-Class mit den ÖBB direkt in den Winter.


07:15. Rund 10 Jahre lebe ich mittlerweile in Österreichs Bundeshauptstadt. Und auch an diesem Morgen, am Weg zum Bahnhof, zeigt sich wieder einmal: Wien ist anders. Das ist keine Phrase. Wien ist tatsächlich anders. Anders schön. Voller Geschichte. Allein die prächtige Ringstraße, welche die Innenstadt umkreist, reiht ein mondänes Bauwerk nach dem anderen auf.

Dass es nun auch eine ÖBB-Direktverbindung nach Zell am See-Kaprun gibt, macht Wien für mich noch ein Stück lebenswerter – denn so sehr ich Wien liebe, etwas kann mir die Stadt nicht geben: das Gefühl des Nachhausekommens und vor allem (schneebedeckte) Berge!



07:40. Die Anreise zum Hauptbahnhof Wien funktioniert rasch und bequem mit der U-Bahnlinie U1. In der Bahnhofcity angekommen geht’s als Erstes zum Ticketautomaten – Ticket abholen. Kleiner Pro-Tipp: Bucht man früh genug, sind die Chancen groß, ein Sparschiene-Ticket ab unschlagbaren 24.90 Euro zu ergattern. Mir selbst ist heute ein 1.Klasse-Ticket vergönnt, das mir wiederum – vor und nach der Reise – Zutritt zur ÖBB-Lounge mit lässigen Zusatzleistungen gewährt:

  • gratis W-LAN
  • ausreichend Steckdosen für Laptop & CO
  • Buffet mit kleinem Gebäck, Kaffee, Tee, Softdrinks sowie in den Abendstunden Wein und Bier
  • Zeitungen und Zeitschriften

Das lass ich mir natürlich nicht entgehen.


8:30. Abfahrt! Von dem, für mich morgens „lebensnotwendigen“, Kaffee erwacht, ging’s schließlich pünktlich mit dem Railjet 1262 in Richtung Pinzgau. Höchstgeschwindigkeit: 230 km/h. Im Zug setzt sich der spezielle Komfort und Service fort: Neben einer kleinen Knabberei wartet ein reservierter, lederbestuhlter Platz in ruhiger Atmosphäre. Für den entspannten Start in den Reisetag, bietet der Zugbegleiter allerlei Tageszeitungen und Magazine zur Auswahl. Wer möchte, kann sich auch noch mit Speisen und Getränken aus der Karte des Bordrestaurants direkt am Platz kulinarisch verwöhnen lassen – mit Beinfreiheit versteht sich.



11:20. Kurz nach Salzburg. Über meine Kopfhörer läuft „Niente“ von Wanda auf und ab. Ich sitze am Fenster und blicke hinaus. Der Zug zischt an schneebedeckten Bäumen, Feldern und Wiesen vorbei. Entlang der Salzach scheinen die Gipfel der Berge zum Greifen nah – während die Sonne hervorkommt und die Landschaft in ein wunderschönes, warmes Licht taucht. Ich blicke erstmals auf die Uhr. Endspurt.

12:45. „Nächster Halt: Zell am See.“ ertönt eine mechanische Stimme aus dem Lautsprecher. Neben mir drücken zwei Kinder ihr Gesicht an die Fensterscheibe: In prächtigem Weiß glitzert das Kitzsteinhorn aus der Ferne. Die mitreisende spanische Familie hält es nicht mehr auf ihren Plätzen. „Irgendwie lustig, die fahren in den Urlaub, ich nach Hause“, denk ich mir.

12:53. Pünktlich fährt der Zug entlang des Zeller Sees in den Bahnhof ein. Entspannt und voller Vorfreude auf die kommenden Tage verlasse ich den Zug und betrete heimischen Boden – Zell am See. Ich bin daheim. Erste Klasse!



Hier findet ihr alle Infos zu den Direktverbindungen Wien - Zell am See oder ihr sucht gleich die passende Verbindung online für eure stressfreie Anreise nach Zell am See-Kaprun