6 x top für Yoga

Die schönsten Plätze für Kobra, Hund und Morgengruß rund um Zell am See-Kaprun

Yogis, die die traditionellen Asanas regelmäßig praktizieren, sind entspannt und atmen etwas freier als ihre Mitmenschen. Doch wer die Yogamatte im Studio lässt, die Schuhe abstreift und hinausgeht, um bei den Yogaübungen die unglaubliche Bergwelt von Zell am See-Kaprun auf sich wirken zu lassen, und sich mit Wasser, Wiese oder Moos erdet, der wird zusätzlich mit Glückshormonen belohnt.

Lisa ist Yogalehrerin und unter dem Namen „Yoga mit Lisa“ hält sie im Sommer regelmäßig ihre Yogastunden auch direkt am Ufer des Zeller Sees bei Sonnenuntergang oder auf urigen Almhütten auf der Schmitten bei Sonnenaufgang ab. Sie liebt das Outdoor-Yoga und für den Zell am See-Kaprun Blog verrät sie ihre top-6 Yogaplätze in der Region.



1. Badestrand „Yachtclub“

Am Nordufer des Zeller Sees zieht eine große gepflegte Liegewiese zahlreiche Badegäste an. Eine schwimmende Plattform aus Holz ragt hinaus ins Wasser und ist einer der Lieblingsplätze der jungen Yogalehrerin. „Hier, auf dem Wasser, mit einem leichten Wind um die Nasenspitze, kann ich herrlich entspannen. Selbst die im Wasser spielenden Kinder ringsum stören mich nicht, wenn ich mich in meine Yoga-Posen vertiefe. Im Süden thront mächtig das Imbachhorn, eingerahmt vom Gletscher des Kitzsteinhorns und den ,Drei Brüdern’. Das Plätschern der Wellen sorgt für eine konstante Geräuschkulisse und die letzten Sonnenstrahlen – bevor die Sonne hinter dem Badhauskopf versinkt – lassen Millionen Diamanten auf dem Wasser tanzen“, schwärmt Lisa.


2. Grünes Moos im lichten Wald

Solch ein Plätzchen findet man an vielen Stellen rund um Zell am See-Kaprun. Für unser Foto gondelten wir mit dem City-Xpress auf die Schmitten und wanderten nur wenige Minuten Richtung Plettsaukopfsee. Besonders an einem nebeligen Tag hat der lichte Wald eine ganz spezielle Atmosphäre. Die Bäume und das Moos duften intensiv und der Dunst legt sich wie ein Weichzeichner auf die nassen grünen Polster. „Einfach innehalten und Einklang finden mit dem Puls der Natur. Leichter Regen und Nebel kann enorm entspannend sein, wenn man sich darauf einlässt – und danach schnell in trockene Kleidung schlüpft“, verrät Lisa lachend, bevor sie barfuß in der Position Baum mitten im Wald verharrt.


3. Reflexionen am Bergsee

Der Plettsaukopfsee ist ein natürlich in die Landschaft eingefügter Speicherteich, direkt unter der Mittelstation des City-Xpress. Zahlreiche Besucher nutzen diesen See für Spaziergänge oder lassen sich auf den Aussichtsbänken für eine Rast nieder. Kinder bevölkern vergnügt die Spielestationen rund ums Wasser. Für eine Yogaeinheit wandert man einfach früh auf den Berg oder lässt sich bequem mit der ersten Gondel nach oben bringen – so hat man am Morgen den See noch fast für sich allein. Auf der ruhigen Wasseroberfläche spiegeln sich die Wolken und Gipfel der umliegenden Berge. Lachend kommentiert Lisa bei unserem Fototermin den einsetzenden Regen: „Das ist schon in Ordnung. In unserer Seele ist auch nicht immer Schönwetter. Manchmal türmen sich dort auch Gewitterwolken. Und umso besser tut uns dann die Entspannung beim Yoga an so einem ruhigen Platz“, meint sie und nimmt auch schon ihre erste Position am Ufer ein.



4. Balanceakt am SUP-Board

Am Badestrand Wieshof am Zeller See leihen wir uns für unseren nächsten Yoga-Spot beim Paddle-Center SUP-Boards aus. Christian Pötzelsberger und sein Team raten Lisa für ihre Yoga-Einheit zu einem besonders breiten und voluminösen Board. Kurzerhand schließt sich Paddeltrainer Patrick Lisas Yogaübungen an und wir staunen nicht schlecht, als beide im gestreckten Kopfstand auf dem Board am Wasser treiben. „Das SUP-Board fügt den Entspannungsübungen noch eine Dimension hinzu – die der perfekten Balance. Denn zugegeben, was auf der Yogamatte noch relativ einfach ist, verlangt nun am Wasser auch mir einiges ab“, lacht Lisa, als sie – im Gegensatz zu Patrick wieder trockenen Fußes – zum Ufer paddelt. Auch am Südufer des Sees kann man, im Sup-Center bei Heinz Seidl, Boards leihen oder gegen Voranmeldung an SUP-Yoga-Kursen teilnehmen. 



5. Klammheimlich am Klammsee

Der malerische Klammsee in Kaprun ist ein beliebtes Ausflugsziel für viele, die nach einem Tag am Kitzsteinhorn oder einem Spaziergang durch die Siegmund-Thun-Klamm hier noch eine Rast einlegen. Durch das Schmelzwasser des Gletschers gespeist präsentiert sich der Klammsee in sanften Türkistönen. Ein perfekter Kontrast zu den dunklen Wäldern und dem tiefblauen Himmel. „Wer ein wenig um den See wandert findet auch an vielfrequentierten Tagen ein stilles – oder sogar „klammheimliches“ – Plätzchen für seine Asanas. Das Wasser hier ist ständig in Bewegung – so wie auch wir ständig im Fluss sind. Eine schöne Umgebung für entspannendes Yoga“, verrät die Yogalehrerin.



6. Blick auf Gletscher, Berg und See

Auf halbem Weg hinauf auf den Mitterberg in Thumersbach befindet sich ein beliebter Aussichtspunkt. Nur ein paar Meter wandern wir von der Bergstraße weg und finden ein absolut ruhiges Traumplätzchen für unsere Yoga-Einheit. Ein kleines Plateau in der Wiese bietet einen sagenhaften Ausblick auf den Gletscher des Kitzsteinhorns und die umliegenden Berge. Unter uns glitzert der Zeller See und kleine Boote tummeln sich auf der grünen Wasseroberfläche. „Hier kann man so richtig durchatmen! Die Weite beruhigt ungemein und hier kann man auch einfach mal im Lotussitz verharren und den Blick schweifen lassen“, meint Lisa und beginnt mit einem Lächeln im Gesicht zu meditieren.

Natürlich gibt es in Zell am See-Kaprun noch viele weitere schöne Plätze für Krieger, Baum, Kobra & Co. Verratet uns doch einfach, wo ihr rund um Zell am See-Kaprun am liebsten für eure Asanas Halt macht.