1 Tag mit der Zell am See-Kaprun Sommerkarte

Von morgens bis abends jede Menge Vorteile und Inklusivleistungen

Zeit für einen Selbstversuch, wieviele Attraktionen, Ausflugsziele und Erlebnisse von der Zell am See-Kaprun Sommerkarte machen Sinn an einem Tag zu besuchen und zu erleben? Das ist eine gute Frage, die Liste an Leistungen und Möglichkeiten ist sehr lang und umfangreich, man muss sich wohl oder übel für ein paar Highlights entscheiden. Gesagt getan, ich habe mir meine Zell am See-Kaprun Sommerkarte geschnappt und habe mich auf die Socken gemacht. Bitte beachten Sie, dass die Zell am See-Kaprun Sommerkarte nur in teilnehmenden Unterkünften inkludiert ist und sie nicht käuflich zu erwerben ist. Nun zu meinem abendteuerlichen Tag, wer auch immer diese Erlebnis-Rallye nachahmen will, eines gleich vorweg: suchen Sie sich eine gemütliche Partner Unterkunft mit super bequemen Betten und einem köstlichen Abendessen, abends werden Sie müde sein. Ungelogen, ein Tag auf den Beinen und auf der Suche nach den ultimativen Erlebnissen rund um Zell am See-Kaprun macht hungrig und müde. Gut, dass unsere Region voll von lässigen Restaurants, gemütlichen Hotels und vielen Orten zum Chillen und Entspannen ist.



Zückt die Karte, es ist Sommer!

Die Wahl für mein Experiment ist nicht leicht gefallen. Wie trifft man eine Auswahl an den TOP Erlebnissen, wenn es so viel zu erleben gibt. Das Wetter, jawohl das Wetter ist ein wichtiger Einflussfaktor. An meinem Tag war das Wetter optimal und es zeichnete sich ein warmer, schöner Sommertag ab. Ganz im Sinne von BERG | GLETSCHER | SEE habe ich meine Erlebnisroute quer durch unser tolles Dreigestirn gewählt. Gleich mal ein TIPP vorab: entscheiden Sie sich zwischen BERG und GLETSCHER. Warum fragen Sie sich? Weil sich beides an einem Urlaubstag nicht wirklich entspannend ausgehen wird. Der Berg, also die Schmittenhöhe lädt ein mit einer Vielzahl toller Ausblicke, Wanderwege und Einkehrtipps. Vom Gletscher Kitzsteinhorn ganz zu schweigen. Bei diesen Prämium-Ausflugszielen der Region braucht man einfach seine Zeit, um das volle Paket an Erlebnissen, Eindrücken und Benefits abzubekommen. Ich für meinen Teil habe beides an einem Tag durchgezogen. Allerdings war ich im Sinne eines Experiments unterwegs und da für Sie im Urlaub Stress und Zeitdruck Fremdworte sein sollten, entscheiden Sie sich besser für eines der beiden höhergelegenen Abenteuer!


07:00 Uhr - der Wecker läutet ...

An sich schon eine wilde Sache, befindet man sich auf Urlaub und will man seine Zeit geniessen. Ein gutes Frühstück ist wichtig, soviel Zeit muss sein. Sie wohnen ja in einem gemütlichen teilnehmenden Hotel in Zell am See oder Kaprun, also nichts wie ab zum Frühstücksbuffet und die Energiespeicher für den Tag aufgeladen. 09:00 Uhr - die Porsche Design Gondel auf die Schmittenhöhe wartet. Ich steige in die stylische Glaskabine der Gondelbahn und beginne ein spannendes Gespräch mit dem Gondelführer. Er erzählt mir von der Schmittenhöhe, dem Bau der Bahn, wie lange sie fährt und dass am Nachmittag ev. die Gewitterneigung zunehmen könnte. Ein weiterer Grund, keine Zeit zu verlieren.

Auf der Schmittenhöhe angekommen erkenne ich sorfort, warum Sie sich für diese Tour etwas mehr Zeit nehmen sollten, es wartet eine tolle Welt aus Wanderwegen, Aussichtspunkten, Schautafeln mit spannenden Infos zu Fauna und Flora und gemütliche Hütten für eine schmackhafte Einkehr. Ich entscheide mich für die Höhenpromenade in Richtung Sonnkogel, wo neben spannenden Infos auf Schautafeln auch die bekannte Kunst am Berg mit tollen Fotomotiven auf mich wartet. Die Sonne steigt höher und selbst auf 2.000 m Seehöhe ist der Sommer deutlich zu spüren. Da steigt schon die Vorfreude auf einen Sprung in den Zeller See, aber nicht so schnell, vorher wartet noch die Gipfelwelt 3000 am Kitzsteinhorn auf mich.



12:00 Uhr - ich besteige den Gletscherjet ...

... "High Noon" in Kaprun. Anstatt meine Zeit auf der Schmittenhöhe mehr zu genießen und eine längere Wanderung inkl. Hütteneinkehr zu unternehmen, steige ich genau zur Mittagszeit in den Gletscherjet in Richtung Kitzsteinhorn Gletscher. In zweierlei Hinsicht eine Wohltat; 1. ist es spannend zu sehen, wie man innerhalb von 20 Minuten rd. 2.000 Höhenmeter überwinden kann und 2. tut es gut, die Mittagshitze dieses Sommertages zugunsten des Hochgebirges zu verlassen. Wenn ich schon noch länger auf meinen Sprung in den Zeller See warten muss, dann überbrücke ich die Zeit wenigstens im gemäßigten Klima auf über 2.500 Meter. Ich zücke die Zell am See-Kaprun Sommerkarte und sitze schon in der Gondel dem Himmel entgegen. Nach zweimal umsteigen und einer unerwartet raschen Auffahrt steige ich nach nicht mal 30 Minuten aus der großen Gondel an der Bergstation, nur knapp unterhalb des Gipfels am Kitzsteinhorn. Was machen wir jetzt als erstes? 

Das Bergrestaurant lockt zwar mit verführerischem Geruch vom Mittagsmenü, die Zeit für eine Einkehr ist aber noch nicht gekommen. TOP OF SALZBURG und NATIONALPARK GALLERY sind die Gebote der Stunde. Auf Salzburgs höchster Aussichtsplattform tummeln sich zahlreiche Besucher. Die Nationalpark Gallery lässt mich tief in den Berg vordringen, bevor sie mich nach ca. 360 Metern auf eine noch atemberaubende Aussichtsplattform spuckt. Dazwischen liegt ein Tunnel im Berg mit vielen coolen Infos zu den Hohen Tauern, dem Gestein, dem Permafrost, der Natur und vielen weiteren spannenden Themen. Von der eben erwähnten Aussichtsplattform hat man einen tollen Blick in den Nationalpark Hohe Tauern und die umliegenden Gipfel. Der Gondelführer von der Schmittenhöhe sollte Recht behalten, die ersten tiefhängenden Wolken steigen die steilen Wände der Hohen Tauern empor und verdecken leider die Blicke auf Großglockner, Großvenediger und deren nicht minder bekannten Konsorten. Für den Weg in Richtung Tal nehme ich nun den Gletscher-Schrägaufzug und die neuen Seilbahnen Gletscherjet 3 & 4, womit sich beim Alpincenter der Kreis meiner Reise ins vergletscherte Hochgebirge schließt. Die ICE ARENA mit Sommerschnee und einem lustigen Rutschenparadies lasse ich aus, mich lockt mittlerweile der in der Ferne glitzernde Zeller See!



15:30 Uhr - endlich am See...

Bei der Talfahrt vom Kitzsteinhorn von gut 3.000 Metern ist die Temperatur Meter für Meter rasch nach oben geklettert. Ich freue mich richtig auf einen Sprung in den Zeller See. Meine Anreise ins Strandbad Thumersbach will ich allerdings standesgemäß zurücklegen. Nicht das Auto, nicht das Fahrrad sondern das Ausflugsschiff "Großglockner" soll mich ans östliche Ufer des Zeller Sees und somit direkt vor die Tore des Strandbades Thumersbach bringen. Die Fahrt mit dem Ausflugsschiff ist in der Zell am See-Kaprun Sommerkarte inkludiert und das Schiff legt alle 30 Minuten an der Esplanade in Zell am See an. TIPP: wer eine längere Ausflugsfahrt mit dem Schiff plant, steigt am besten in die MS Schmittenhöhe, das größte der Zeller See Schifffahrtsflotte. Die MS Schmittenhöhe startet zu jeder vollen Stunde ab der Esplanade. Ich für meinen Teil habe keine Zeit zu verlieren, ICH WILL JETZT SCHWIMMEN. Während der wunderschönen und flotten Überfahrt über den Zeller See genieße ich den Fahrtwind an Bord und komme in den Genuss ganz toller Ansichten des Seeufers - diese Blicke auf Zell am See und die umliegenden Orte bekommt man nicht jeden Tag zu sehen.

Ich sage auf Wiedersehen zu Captain und Crew, versichere mich noch, wann die Großglockner mich hier wieder abholen wird und mache mich auf die Socken ins Strandbad. Der Eintritt ist auch hier kostenlos, ich bin ja stolzer Besitzer einer Sommerkarte. Endlich ist es soweit. Während die Sonne noch hoch über der Schmittenhöhe steht, tauche ich endlich ins kühle Nass des Zeller Sees ein. TIPP: für Ihr Badevergnügen am Nachmittag/Abend wählen Sie am besten das Strandbad in Thumersbach. Am östlichen Seeufer genießen Sie die Sommersonne am längsten. Nach einer Runde Schwimmen und der Gewissheit, dass ich das Beste aus meinem Tag mit der Zell am See-Kaprun Sommerkarte herausgeholt habe, meldet sich der Hunger. Um 18:10 Uhr legt die Großglockner zum letzten Mal an diesem Tag in Thumersbach an und nimmt mich wieder mit in Richtung Zell am See. Jetzt werde ich mir in der wunderschönen Altstadt von Zell am See ein tolles Restaurant suchen und meinen mittlerweile wieder leeren Magen mit diversen Köstlichkeiten aus der Region füllen. Der Gondelführer von der Schmittenhöhe hatte doch nicht Recht: von einem Gewitter ist nach wie vor nicht die geringste Spur, einem wunderschönen Abend nach einem erlebnisreichen Tag steht nichts im Wege!



Das war mein Tag mit der Zell am See-Kaprun Sommerkarte!

Und was ist mit all den übrigen Attraktionen, Erlebnissen und Ausflugszielen, die in der Sommerkarte inkludirt sind? Bei aller Liebe zu ereignisreichen Sommertagen, aber dafür war an einem Tag einfach keine Zeit. Gut für SIE, dass Sie nicht nur einen Tag bei uns auf Urlaub sein werden. Ich für meinen Teil werde mir beim nächsten Mal auch mehr Zeit lassen und werde bald davon berichten, wie Ihr Programm an zwei oder drei Tagen mit der Sommerkarte aussehen kann.

Bis dahin wünsche ich Ihnen einen wunderschönen Urlaub in Zell am See-Kaprun, genießen Sie Ihre Zeit und haben Sie viel Spaß bei den vielen Inklusivleistungen und Ausflugszielen, die bei uns auf Sie warten!