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Vertreter bunter Naturvielfalt
Das Klima auf dem Gipfel der Schmittenhöhe ist rau - kaum eine Pflanze, die hier kräftig wachsen und gedeihen kann. Der Schnee im Winter und der ständige, kalte Wind machen üppige Vegetation nahezu unmöglich. Das Bild bestimmen Sauergräser. Auch einige Moose können Sie nahe dem Gipfel bewundern. Das Widertonmoos färbt hier beispielsweise im Herbst ganze Hänge orangebraun ein.
Steigt man den Hausberg jedoch einige hundert Meter hinab, überrascht der Kontrast. Dort finden Sie eine Fülle von bunten Blumen, die mit dem harten Klima gut zurechtkommen. Wetter- und Bodenverhältnisse sind die maßgeblichen Komponenten für die botanische Entwicklung der Region. Trotz der landwirtschaftlichen Nutzung des Kapruner Tals gibt es noch biologisch wertvolle Feuchtwiesen, Moorwälder und Tümpel.
Die Pflanzen der Region haben sich angepasst. Und dennoch ist nichts von ihrer einmaligen Vielfalt verloren gegangen. Arnika, ein 20 bis 60 Zentimeter hoher Korbblütler mit leuchtend gelben Blüten, der Blaue Eisenhut mit seinen traubenförmigen, blauvioletten Blüten, der Punktierte Enzian und die Rostblättrige Alpenrose sind nur einige Vertreter der mannigfaltigen Naturlandschaft von Zell am See und Kaprun.

